02 — Web-App · 2025

Plox

Plox bietet Pixel-Art-Künstlern eine Zeichenfläche und einen Ort, um ihre Arbeit zu teilen. Galerien, Challenges und Moderation verbinden das Zeichnen mit der Community.

Mein Anteil: Produktdesign und Full-Stack-Entwicklung für die öffentliche Galerie, den React-Arbeitsbereich, die gemeinsame Produktarchitektur und das Interaktionsmodell zwischen beiden Teilen.

30-SEKUNDEN-ÜBERBLICK

Das Projekt auf einen Blick.

Aufgabe
Eine öffentliche Kreativ-Community mit einem umfangreichen Pixel-Art-Studio verbinden und den ersten Einstieg trotzdem verständlich halten.
Mein Anteil
Produktdesign und Full-Stack-Entwicklung für Entdecken, Gestalten, Teilen, Moderation und das Interaktionsmodell des Studios.
Team
Eigenständiges Produktdesign und Entwicklung.
Zeitraum
Web-Anwendung · 2025
Umgesetzt
Eine verbundene Plattform mit Galerien, Challenges, Profilen, Anleitungen, Moderation und funktionierender Zeichenfläche.
Ergebnis
Galerie, Challenges, Profile, Moderationswerkzeuge und Browser-Editor funktionieren. Die Fallstudie kennzeichnet offen, welche Messwerte noch fehlen.
03 — Die Aufgabe

Ein umfangreiches Kreativwerkzeug zugänglich aufbauen

Plox verbindet zwei unterschiedliche Situationen: Arbeiten anderer Künstler entdecken und selbst in einem umfangreichen Pixel-Art-Studio gestalten. Galerie, Austausch und Zeichenwerkzeuge sollten zusammengehören, ohne den Einstieg unnötig kompliziert zu machen.

Am Anfang stand nicht die Wahl des Frameworks, sondern die Frage, wie Pixel-Künstler einander und ihre Arbeiten finden.

Plox-Projektnotizen
04 — Produktmodell

Ein Produktmodell für Galerie und Arbeitsbereich

Plox trennt die öffentlich auffindbare Website vom nicht indexierten Kreativbereich. So bleibt der Arbeitsbereich konzentriert, während Werke auffindbar, teilbar und mit der Community verbunden sind.

Inspiration für die vollständige Plox-Wortbildmarke
Inspiration für das eigenständige Plox-Symbol
ÖFFENTLICH

Entdecken und teilen

Eine serverseitig gerenderte Galerie, animierte Vorschauen, Künstlerprofile, Challenges, Ranglisten und kurze Freigabecodes machen Arbeiten außerhalb des Editors sichtbar.

STUDIO

Konzentriert gestalten

Die React-Zeichenfläche ordnet Werkzeuge für Zeichnung, Farbe, Referenzen, Ebenen, Frames, Onion Skinning und Projektstatus direkt um die Zeichenfläche an.

KERN

Über eine API verbunden

Ein gemeinsames Typsystem und eine Express-API sorgen dafür, dass Identitäten, die Herkunft von Arbeiten, Challenges, Berechtigungen und Moderation in beiden Bereichen konsistent bleiben.

05 — Interaktionsentscheidungen

Komplexität sinnvoll ordnen

Ein Kreativwerkzeug kann fortgeschrittene Funktionen nicht vollständig verstecken. Einsteiger brauchen einen nachvollziehbaren Einstieg; erfahrene Nutzer sollen trotzdem schnell arbeiten können. Eigene Bereiche erleichtern das Wiedererkennen, Tastenkürzel und Befehlspalette beschleunigen häufige Abläufe.

Projekteinstellungen in Plox 1
PRINZIPIEN DES ARBEITSBEREICHS — SICHTBARE WERKZEUGE, KURZE WEGE, SICHERE WIEDERHERSTELLUNG
Farbe im Produktarbeitsbereich
Farbe
Speichern im Produktarbeitsbereich
Speichern
Referenzen im Produktarbeitsbereich
Referenzen
Zeitleiste im Produktarbeitsbereich
Zeitleiste
GESTALTUNGSZIEL — VOM EINSTIEG BIS ZUR ROUTINE
Ein kompakter Arbeitsbereich mit allen Funktionen im BlickSichtbare Bedienelemente + kontextbezogene Bereiche + Tastenkürzel + Befehlspalette
06 — Das System im Betrieb

Neben dem Interface gehörte die gesamte Produktarchitektur zur Umsetzung

Plox läuft als Full-Stack-Monorepo: Next.js für die öffentliche Website, React für das Studio, Node und Express für die gemeinsame API, Supabase mit Postgres für Produktdaten und Docker Compose für die lokale Umgebung. Caddy leitet Website, Studio und API als getrennte Dienste weiter, ohne das gemeinsame Produktmodell aufzuteilen.

Ein Befehl startet den vollständigen Stack. Beide Oberflächen können unabhängig weiterentwickelt werden, ohne die jeweils andere zu beeinträchtigen.

Plox-Projektnotizen · lokale Bereitstellungsarchitektur
07 — Umgesetzt und erläutert

Wo Produkt, Interface und Infrastruktur zusammenkommen

Die Umsetzung verbindet Entscheidungen zu Produkt, Interface und Infrastruktur: Workspace-State, Frame-Aktionen, Speicherablauf, Referenzsteuerung und die Grenze zwischen öffentlicher Website und Studio.

Wo Produkt, Interface und Infrastruktur zusammenkommen
08 — Untersuchungsplan

Was ich vor einer Aussage zur Bedienbarkeit messen würde

Die technische Grundlage liefert Kontext, aber noch kein Usability-Ergebnis. Der nächste Schritt ist ein Aufgabentest: Können neue Nutzer Arbeiten ohne Einführung erstellen, korrigieren, animieren und teilen?

ZIELWERT

Direkte Rückmeldung

Ziel der Untersuchung wäre eine sichtbare Rückmeldung innerhalb von etwa 100 ms. Ob Plox diesen Wert bei Pinselstrich, Werkzeugwechsel, Framewechsel und Rückgängig-Funktion erreicht, ist noch nicht gemessen.

PRÜFUNG

Fehler sicher rückgängig machen

Löschen von Frames und Ebenen, Leeren der Zeichenfläche, Überschreiben, ungespeicherte Arbeit sowie Rückgängig und Wiederholen auf Umkehrbarkeit, Bestätigung und sichtbaren Status prüfen.

TEST

Vom Einstieg zur sicheren Bedienung

Erste Zeichnung, Farbwechsel, neue Ebene, Rückgängig-Funktion, zweiten Animationsframe, Onion Skin und Export testen. Dabei Bearbeitungszeit, Fehler, Hilfestellung und Sicherheit erfassen.

09 — Umfang des Systems

Das gemeinsame Modell über alle Bereiche erhalten

100%1 Produktmodellfür alle Oberflächen
67%2 von 3 Bereichenöffentliche Website + Studio, verbunden über eine API
31%31 erzeugte Routenim aktuellen Website-Build

Die einzelne Ansicht war nicht der schwierige Teil. Entscheidend war ein konsistentes Interaktionsmodell über ein wachsendes Kreativsystem hinweg.

Einordnung der Fallstudie · technischer Umfang ist Kontext, kein Usability-Nachweis

Die aktuellen Projektnotizen nennen außerdem 240 bestandene Anwendungstests. Diese Zahlen beschreiben Systemumfang und technische Prüfung, ersetzen aber keine Aufgabendaten von Nutzern.

10 — Erkenntnisse

Umfangreiche Funktionen brauchen einen klaren Einstieg

Den Ablauf ebenso gestalten wie die einzelnen Bereiche

Die zentrale Frage war, wie Entdecken, Gestalten, Rückmeldung und Teilen zusammenwirken. Die Oberfläche der Zeichenfläche war nur ein Teil davon.

Oberflächen nach Nutzungsabsicht trennen

Eine öffentliche Galerie und ein konzentriertes Studio können API und Produktsprache teilen, ohne dieselbe Informationsdichte oder Navigation zu benötigen.

Tastenkürzel als zweite Bedienebene einsetzen

Erfahrene Nutzer sollen schnell arbeiten können, ohne dass der erste Einstieg Vorwissen oder Dokumentation voraussetzt.

NOCH ZU ERHEBEN

Das vorhandene Projektmaterial belegt Architektur und Interaktionsentscheidungen, enthält aber noch keine belastbare Untersuchung zum Aufgabenerfolg und keine gemessenen Latenzwerte. Beides sollte mit den abschließenden Aufzeichnungen und Prüfdaten ergänzt werden.

WAS NOCH ZU PRÜFEN IST

Die vier kritischen Interaktionen messen und eine kleine aufgabenbasierte Usability-Studie durchführen. Die Ergebnisse sind aussagekräftiger als die Anzahl der Funktionen.

01
Speicherbereich von Plox in einer mobilen Hochformatansicht
HAUPTABLAUF
Referenzbereich von Plox in einer mobilen Hochformatansicht
03
Farbbereich von Plox in einer mobilen Hochformatansicht